Autor: lighthouselizzy

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"The world is a book, those who do not travel read only the first page." Traveling is my passion - I would like to share some pages of my personal book with you.

Lass es krachen an deinem Geburtstag in New York (USA)

Mein Geburtstag ist ja nun doch auch schon wieder ein paar Wochen Monate her. Aber die Reise dazu möchte ich dir nicht vorenthalten, die war nämlich einmalig!

 

Es soll ja Leute geben (ich!), die möchten ihren runden Geburtstag nicht zu Hause feiern, sondern lieber in New York. Das kann sein, weil sie a) chronisch fernwehkrank sind (ja, trifft zu!) oder b) nicht nur Freunde zu Hause, sondern auch im Ausland haben (ja, trifft zu!). Wenn man dann so fantastische Freunde hat wie ich, die tatsächlich für eine Geburtstagsparty den langen Weg von der Schweiz nach New York auf sich nehmen, dann kann man es so richtig krachen lassen!

 

Wenn du, wie ich, deinen eigenen lokalen Event Manager vor Ort hast, dann lässt du am besten alles organisieren und geniesst einfach nur noch den grossen Tag. Solltest du nicht in dieser glücklichen Lage sein, dann darfst du mein perfektes Konzept gerne kopieren 🙂

 

Was mich an New York am meisten fasziniert, sind die Wolkenkratzer – kein Wunder, wenn man aus der kleinen, überschaubaren Schweiz kommt, ist man solch‘  hohe Häuser schlichtwegs nicht gewohnt. Selbst dann nicht, wenn man in einem Hochhaus im 6. Stock aufgewachsen ist. Es war also logisch, dass ich in einem Wolkenkratzer mit Aussicht feiern musste.

 

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Wir starteten den Tag mit einem leckeren Brunch in der 230 Fifth Rooftop Bar. Der Name ist auch gleichzeitig die Adresse. Bei einem früheren New York Besuch war ich schon mal abends in der Bar gewesen. Die Aussicht auf das Empire State Building ist atemberaubend. Wenn du Glück hast und einen speziellen Tag erwischst, ist das Empire State Building sogar in diversen Farben beleuchtet (man erinnert sich an den Film „Sleepless in Seattle“, wo das Gebäude am Valentinstag mit einem Herzen beleuchtet war!). Nachts sieht immer alles besser und schöner aus, aber auch tagsüber ist ein Besuch in der Rooftop Bar absolut empfehlenswert. Wir sassen drinnen, weil es im Oktober doch schon recht frisch wird, aber fürs Fotoshooting ging es natürlich raus an die frische Luft. Wer lieber draussen einen Drink geniessen möchte, kann das natürlich auch bei kühleren Temperaturen: Wärmestrahler und Decken sind vorhanden.

 

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Nur ein Katzensprung von der 230 Fifth Rooftop Bar entfernt ist die Highline – perfekt geeignet für einen Verdauungsspaziergang. Die Highline ist eine Grünanlage, gebaut auf historischen Bahngleisen, die erhöht über die Strassen von Manhattens West Side führen. Es gibt mehrere Auf- und Abgänge. Wir benutzten die Treppen an der 23. Strasse in Chelsea, um auf die Highline zu gelangen. Sei darauf vorbereitet, dass du vor allem am Wochenende nicht alleine unterwegs sein wirst. Auf einigen Abschnitten gingen wir Schulter an Schulter mit anderen Spaziergängern. Wollten wir ein Foto schiessen, mussten wir schnell an den Rand ausweichen, um ja nicht überrannt zu werden…

 

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Nach einer kurzen Verschnaufpause im Hotel ging es am frühen Abend für Drinks in die Monarch Rooftop Lounge. Das Monarch ist die Dachterrassen-Bar des Marriott Courtyard Herald Square Hotels. Diese befindet sich zwar „nur“ im 18. Stock, aber hey, einmal mehr eine fantastische Aussicht auf das Empire State Building, da gibt’s nix zu meckern. Weil wir 13 Leute waren, hatte mein Event Manager vorgängig einen Tisch reserviert – wenn du eine Enttäuschung vermeiden möchtest, kann ich das nur empfehlen. Viele Touristen scheinen die Bar nicht zu kennen, ausser uns tummelten sich hauptsächlich New Yorker auf der Terrasse. Der Wettergott hatte es gut mit uns gemeint, trotz Oktober war es noch warm genug um draussen zu sitzen.

 

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Zum Abendessen hatte ich mir was typisch Amerikanisches gewünscht: Burger, Steak, Fisch. Ted’s Montana Grill erfüllt all diese Wünsche und ist nur 20 Minuten zu Fuss vom Monarch entfernt. Aussicht gab es hier leider nicht, aber dafür sehr leckeres Fleisch in angenehmer Atmosphäre. Unbedingt probieren sollte man hier das Bisonfleisch. Wo gibt’s das schon bei uns zu Hause??

 

Jetzt wartet natürlich jeder drauf, dass zum Abschluss dieses Knaller-Tages DER Clubtipp kommt. Und ich gebs zu, ich hatte tatsächlich damit geliebäugelt, irgendwo in New York noch einen Salsa-Schuppen zu besuchen. Aber jeder Europäer, der schon mal in Amerika war, weiss, dass der Jetlag am zweiten und dritten Tag am schlimmsten zuschlägt. Ich war schon super glücklich, dass ich nicht beim Abendessen eingeschlafen bin, da lag ein Club-Besuch beim besten Willen nicht mehr drin 😦

 

Trotzdem gab es natürlich einen krönenden Abschluss: Ich nötigte all meine Freunde zu einem weiteren Spaziergang an die 55. Strasse/6th Avenue. Die New Yorker LOVE Skulptur des amerikanischen Künstlers Robert Indiana aus den 60er Jahren ist perfekt geeignet für ein Gruppen-Geburtstagsfoto!

 

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Gemütliches Tallinn (Estland) im Regen – Teil II

Wer Tallinn bei schlechtem Wetter besucht, hat den grossen Vorteil, dass er ohne schlechtes Gewissen von einem gemütlichen Café ins nächste hüpfen kann! Ein toller Start in den Tag bietet das Café Must Puudel (übersetzt „Schwarzer Pudel“). Die verschiedenen Räume sind alle im Retro-Stil eingerichtet. Die Bedienung war unglaublich nett, das Frühstück unglaublich lecker und erst noch sehr gesund! Wir konnten nicht widerstehen und nahmen noch eine Kardamom-Schnecke mit auf den Weg – köstlich!

 

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Versteckt in einer klitzekleinen Altstadtgasse, fanden wir das Café nur mit Hilfe der App maps.me. Eine App, die ich übrigens sehr empfehlen kann. Die runtergeladenen Karten kannst du offline nutzen und findest so jedes Café und jede Strasse einer dir unbekannten Stadt!

 

Regen hin oder her, unbedingt sehen wollten wir die bekannten Holzhäuser Tallinns. Dies führte dazu, dass wir (gefühlt) stundenlang bei recht ungemütlichem Wetter erst durch den Stadtteil Kalamaja (heisst übersetzt übrigens „Fischhaus“) und dann durch den Stadtteil Kadriorg (natürlich am anderen Ende der Stadt…) spazierten. Wie schon in meinem ersten Tallinn-Beitrag gesagt: Schön kann jeder!

 

Direkt hinter dem Bahnhof liegt der Balti Jaam Market. Auf drei Stockwerken befinden sich in der Markthalle nebst Cafés und Restaurants vorwiegend Stände mit Lebensmitteln und Fellsachen (Schals, Handschuhen etc.).

 

Zwischen den Strassen Kopli und Soo schlenderten wir durch kleine Seitenstrassen, gesäumt von typisch estnischen Holzhäusern. Ursprünglich lebten hier Fischer, Fischhändler und Bootsbauer, später wurden Fabriken gebaut und Arbeiterhäuser erstellt. Heute wird der Stadtteil Kalamaja durch Tallinns Kunstszene beherrscht. Hier wohnen die Jungen und die Kreativen.

 

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Unser Weg führte zum Kohvik (Café) Klaus am Hafen. Wir brauchten definitiv eine Auszeit vom Regen! Nebst gutem Kaffee kann man hier auch lecker Frühstücken und vietnamesisch essen. Eigentlich wollten wir in diese Richtung, weil das Café Klaus gleich neben dem Eesti Design Shop liegen sollte. Dieser befindet sich neuerdings aber im Einkaufszentrum vis-à-vis von der Oper! Ebenfalls in der Nähe des Hafens ist das Sowjetgefängnis am Meer – aufgrund des strömenden Regens sparten wir uns allerdings den Gang dorthin.

 

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Nachdem ich bei meinen Reisevorbereitungen gelesen hatte, dass es an der Jaan Poska Strasse „wunderschöne Holzhäuser“ geben sollte, wollte ich natürlich dahin. Bei strömendem Regen liefen wir einmal quer durch die Stadt in den Stadtteil Kadriorg. Was soll ich sagen? Die A. Weizenbergi Strasse mit ihren Vorstadtvillen ist ganz nett anzuschauen, doch in der Jaan Poska Strasse haben wir nichts gesehen, was uns aus den Socken gehauen hätte. Aber gut, immerhin haben wir so erfahren, dass Jaan Poska einer der Gründer von Estland und Oberbürgermeister von Tallinn war. Hättest du das gewusst??

 

Und wir entdeckten in der Gegend ein weiteres gemütliches Kaffee. Eine Pause zum Aufwärmen war dringend nötig, so langsam drangen Kälte und Nässe durch unsere Kleidung durch. Wir standen an einer Kreuzung und wussten nicht, sollten wir links, rechts oder geradeaus gehen. Da bemerkten wir direkt hinter uns das Faehlmanni Kohvik. Wir zögerten keine Sekunde und steuerten sofort auf den Eingang zu. Es erwartete uns ein skandinavisch eingerichtetes Café mit super leckerem Kaffee und Kuchen. Hier konnten wir uns gut verweilen, bis die Hosen wieder trocken waren… Positiver Nebeneffekt: Die Altstadt Tallinns ist nicht gleich um die Ecke, entsprechend wenig Touristen waren hier zu finden.

 

Dieser Beitrag erzählt dir mehr über die Kaffee-Kultur Tallinns als über die Sehenswürdigkeiten. Aber wer reist, muss flexibel sein. Wir hatten kein Problem damit, unser Reiseprogramm dem Wetter anzupassen… 🙂

 

Wir logierten übrigens im Radisson Blue Sky Hotel – sehr empfehlenswert: super freundliches Personal, sehr schön eingerichtete und geräumige Zimmer und als Tüpfelchen auf dem i die tolle Aussicht! Ich hatte bei der Reservierung geschrieben, dass ich gerne ein Zimmer mit Aussicht auf die Stadt hätte – voilà:

 

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Gemütliches Tallinn (Estland) im Regen – Teil I

Heute möchte ich dich in den eher unbekannten Norden entführen.

 

„Schön kann jeder!“ Das war unser Mantra, als wir während zwei Tagen bei Regen das gemütliche Tallinn entdeckten. Und tatsächlich war der Regen gar keine grosse Beeinträchtigung. Wer im Winter nach Tallinn geht, der erwartet eh nicht, dass er im T-Shirt bei Sonnenschein rumtanzen kann. Wir waren gut eingepackt in unsere regenfesten Winterjacken und warmen Schuhe. Wurde es doch mal zu kalt oder zu nass, waren wir ganz schnell in einem der unzähligen Cafés, wo wir uns wieder aufwärmten.

 

Tallinn, die Hauptstadt von Estland, hat mich überrascht. Das Baltikum ist eine der wenigen Regionen Europas, die für mich Reise-Neuland ist. Ich war davon ausgegangen, in einen Teil Russlands zu fliegen – eigenständig zwar, aber irgendwie eben doch russisch: russische Schriftzeichen, russisches Essen, russische Menschen… Weit gefehlt! Einmal mehr zeigt sich, dass Reisen bildet.

 

Tallinn hat mich viel mehr an Skandinavien als an Russland erinnert. Es fängt schon mit der Sprache an: Kaum etwas ist in Russisch angeschrieben. Estnisch ist dem Finnischen ähnlich und dementsprechend auch dem Ungarischen. Auch der Name „Tallinn“ hat einen skandinavischen Hintergrund: Er rührt aus der Zeit der dänischen Besetzung vor 800 Jahren und bedeutet „Dänische Burg“. Die gemütlichen Cafés geben einem dieses „hygge“ Gefühl, genau wie in Skandinavien. Zimtschnecken heissen hier „kaneeli rullides“ und schmecken genauso lecker wie die „kanel rullar“ in Schweden. – Als Skandinavien-Liebhaber war ich begeistert von Tallinn!

 

Der Weg vom Hotel in die Altstadt führte uns durch eine Reihe von Bilderrahmen. Bei Tag speziell anzuschauen, bei Nacht stilvoll beleuchtet. Und Nacht ist es im estnischen Winter lange: Als ich um 8.34 Uhr morgens aus dem Fenster schaute, war es immer noch dunkel. Nachmittags um 15 Uhr fing es bereits wieder an zu dämmern!

 

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Nach einem kurzen Abstecher auf den Musumägi (zu Deutsch „Kussberg“, wobei das Wort „Berg“ schwer übertrieben ist…) gelangst du durch das Viru-Tor in die kopfsteingepflasterte Altstadt. Die Viru ist eine Fussgängerstrasse mit Geschäften, Restaurants und Cafés.

 

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In der Viru befindet sich mein Lieblingscafé, das Café Rukis. Wir sind ganz zufällig beim Googeln drauf gestossen – Jackpot! Von aussen eher unscheinbar, erwartet uns innen ein urgemütliches Café, dekoriert mit unzähligen Kronleuchtern und Kerzen. Nicht nur wir sind der exzellenten Auswahl an Kuchen, Gebäck und Frühstück (fantastische egg benedict und pancakes!) verfallen. Wir haben Glück und ergattern den letzten Tisch, während andere wieder raus in den Regen und eine Alternative suchen müssen.

 

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Vorbei am zauberhaften Rathausplatz war unser erstes Ziel der Pikk Jalg (zu Deutsch „Langer Domberg“), ein historischer Spaziergang der Stadtmauer entlang und weiter zum Schlossplatz. Auf diesen alten Strassen spürt man die Geschichte Tallinns mit jedem Schritt.

 

Auf dem Domberg befinden sich das estnische Parlament und die Alexander-Newski-Kathedrale. Die russisch-orthodoxe Kirche ist nicht nur von aussen eine Augenweide. Ein kurzer Rundgang durch die Kathedrale lohnt sich.

 

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Obwohl der Domberg nicht wirklich hoch ist, lag hier vor der Kathedrale eine klitzekleine Schicht Schnee – eine nette Abwechslung zum ewigen Regen… In meinem nächsten Beitrag erzähle ich dir übrigens, was meine Lieblingsbeschäftigung in Tallinn bei Regen war. Unbedingt wieder vorbeischauen!

 

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Eine Winterwanderung mit Cosmo im Bregenzerwald (Oesterreich)

Der Bregenzerwald ist nah – und doch so fern: Kaum durch den Achraintunnel hinter Dornbirn im Vorarlberg gefahren, ist man in einer anderen Welt. Der Nebel ist weg, die Sonne scheint und traditionelle Holzhäuser säumen den Strassenrand. Holzhäuser, die mich faszinieren, weil sehr viele davon unglaublich modern ausgebaut sind.

 

Ich fuhr erst nach Egg, wo ich Cosmo und seine Besitzerin abholte. Gemeinsam ging es weiter via Mellau und Schoppernau bis kurz vor Warth, dem Grenzgebiet zwischen Bregenzerwald und dem Tiroler Lechtal. An diesem traumhaften Wintertag war es schwierig, einen Parkplatz zu finden. Wir mussten ein paar Mal kreisen, bis sich dann doch noch ein Plätzchen beim Salober fand.

 

Auf einem gut gepfadeten Winterweg, den wir uns mit Langläufern teilen mussten, ging es vom Hochtannbergpass vorbei am zugefrorenen Kalbelesee in Richtung Körbersee.

 

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Der Weg war gut ausgeschildert und wir kamen bei strahlendem Sonnenschein immer mal wieder ins Schwitzen. Langweilig wurde es nie: Mal steigt der Weg gemächlich an, mal geht es wieder runter, zwischendurch kreuzten wir eine Skipiste – und dann war da natürlich Cosmo, der dreijährige Berner Sennenhund, für den es nichts Schöneres gibt, als im tiefen Schnee zu toben. Wie ein Hase hoppelte er durch die weisse Pracht und freute sich über sein Hundeleben – eine wahre Freude, ihm zuzuschauen.

 

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Nach einer guten Stunde wandern, machten wir Halt im Berghotel Körbersee. Die Sonnenterrasse war voll mit Skifahrern und Wanderern, doch nach einer kurzen Wartezeit ergatterten auch wir ein Plätzchen im Freien mit traumhafter Aussicht auf den Körbersee und die umliegenden Berge. Cosmo wartete derweil brav an einen Baum gebunden auf sein Frauchen.

 

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Eigentlich wollten wir gemütlich eine Hauswurst mit Brot essen, zum Glück nicht nur mit Sicht auf die Berge, sondern auch mit Sicht auf Cosmo. Sein Frauchen war gefordert: Man kann sich an dieser Stelle nur wundern, wie viele gedankenlose, ja gar törichte Leute unterwegs sind. Natürlich erregt ein wunderschöner Berner Sennenhund Aufsehen. Aber streckt man tatsächlich einem fremden Hund ohne Begleitperson in der Nähe seine Hand ins Gesicht? Steht man mit 20 Zentimeter Abstand vor einen fremden Hund und macht Selfies mit ihm? Bewirft man einen Hund mit Schneebällen, um seine Aufmerksamkeit zu erregen? Da muss man sich nicht wundern, wenn der Hund bellt, knurrt, einen anspringt (soweit es die Leine zulässt) und im schlimmsten Fall sogar zuschnappt. Bitte denkt nach, bevor ihr euch einem fremden Hund nähert, die Hundehalter danken es euch!

 

Aber zurück zum Hauptthema dieses Beitrags: Alternativ lässt sich zusätzlich auch noch der Körbersee umrunden. Weil die Sonne allerdings schon ziemlich tief stand, verzichteten wir darauf und machten uns auf den Rückweg. Für den Rundweg auf fast 1700 müM kann man rund zwei Stunden einrechnen.

 

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Die ORF Show „9 Plätze, 9 Schätze“ hat den Körbersee 2017 zu Oesterreichs schönstem Platz gewählt. Also, diesen Ort unbedingt besuchen, bevor die Instagram-Community davon Wind bekommt… 😉

 

Ich wunderte mich, dass es ihm Bregenzerwald auf nicht mal 2000 Meter Höhe bereits so viel Schnee hatte. Ich hatte das Gefühl, dass bei uns in der Schweiz weniger Schnee lag. Doch dann hat mich Google aufgeklärt: Hast du gewusst, dass der kleine Ort Damüls mitten im Bregenzerwald einer der schneereichsten Orte der Welt ist? Dank einer Staulage in den Nordalpen fallen hier jeden Winter durchschnittlich neun Meter Neuschnee! Man lernt nie aus…

 

Uebrigens, hier noch ein kleiner Wellnesstipp im Bregenzerwald: Die Sonne in Mellau (in der Nähe von Damüls) wurde mir von Cosmo’s Frauchen empfohlen. Einerseits hast du dort einen fantastischen Blick auf die Kanisfluh (frag mich nicht warum, aber der Berg fasziniert mich – irgendwann werde ich es schaffen, dort hoch zu wandern und die Aussicht auf den Bodensee zu geniessen!), anderseits kannst du dort bei leckerem Essen und tollem Wellnessprogramm herrlich entspannen. Ich habs gemacht und würde jederzeit wieder in die Sonne gehen!

 

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Weihnachtszeit = Blogger-Pause

…und schon ist wieder ein ereignisreiches Jahr mit vielen Reise-Höhepunkten rum! Ich lege meine bald schon traditionelle Blogger-Pause bis Ende Januar 2019 ein.

 

Wenn du trotzdem wissen möchtest, was bei mir grad so läuft, folgst du mir am besten auf Instagram:

@ilisa2010

 

Ich wünsche dir Kleinigkeiten zu Weihnachten und im neuen Jahr:

 

Ein Lächeln

Ein Besuch

Ein Händedruck

Ein Blick

Eine Geste

Eine Berührung

Eine Umarmung

Ein Zuspruch

Ein Wort

Ein offenes Ohr

Ein Anruf

Ein Gespräch

Ein Dankeschön

 

Kleinigkeiten sind nicht viel…

Kleinigkeiten sind alles!

 

(Barbara Auer-Trunz)

 

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Barock-Weihnachtsmarkt in Ludwigsburg (Deutschland)

Alle Jahre wieder möchte ich neue Weihnachtsmärkte entdecken. Für dieses Jahr hatte ich mir den Barock-Weihnachtsmarkt in Ludwigsburg ausgesucht.

 

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Unser Wochenendtrip führte zunächst nach Stuttgart. Bevor der Shoppingstress los ging, stärkten wir uns im Café Hüftengold im gemütlichen Bohnenviertel mit einem leckeren Frühstück – ideal, um den Tag zu starten. Am Wochenende sollte man hier unbedingt reservieren, der Laden brummte nur so. Und trotzdem war das Personal jederzeit super aufmerksam und freundlich!

 

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Den Stuttgarter Weihnachtsmarkt liessen wir links liegen, einerseits haben wir den schon viele Male gesehen, anderseits hat es mir da immer viel zu viele Touristen. Wir machten viel lieber die Königstrasse mit ihren endlosen Shoppingmöglichkeiten unsicher.

 

Abends fuhren wir mit der S-Bahn in 20 Minuten nach Ludwigsburg. Vom Holiday Inn in Stuttgart aus mussten wir einmal umsteigen, das klappte wunderbar und war einiges angenehmer, als in der Stadt lange nach einem Parkplatz zu suchen.

 

Ich war zum ersten Mal in Ludwigsburg, die Stadt gefiel mir auf Anhieb. Der Duft von Glühwein und gebrannten Mandeln sowie die Menschenmassen zeigten uns den Weg zum Barock-Weihnachtsmarkt. Die Hauptstrassen waren alle stimmungsvoll mit Engelsflügeln geschmückt. Obwohl es weder Schnee hatte noch sehr kalt war, kam eine weihnachtliche Stimmung auf. Auch auf dem Barock-Weihnachtsmarkt im Herzen der Stadt selber dominierten wunderschöne, riesige Engel die Dekoration und versprühten eine zauberhafte Atmosphäre.

 

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An diesem Samstagabend gab es kaum ein Durchkommen, der Markt war proppenvoll – und doch ist es hier lange nicht so überlaufen wie in Stuttgart. In der Mitte vom Marktplatz sind die ganzen Essens- und Glühweinstände und drum herum sind sternförmig die Buden mit winterlichen Kleidungsstücken, Weihnachtsschmuck, Kerzen, Kunsthandwerk und Süssigkeiten angelegt – rund 180 Stände sind es total. Wem es am Samstagabend zu voll ist, der sollte am Sonntag Vormittag nochmals wiederkommen. Da hat man dann schön Platz, die einzelnen Stände und ihre Waren genauer anzusehen.

 

Möchtest du dir eine kleine Auszeit vom Weihnachtsmarkt gönnen? Dann kann ich dir das Café Bønne in der Eberhardstrasse wärmstens empfehlen. Hier wirst du mit skandinavischer Gemütlichkeit empfangen: Helle Einrichtung, toller Kaffee, leckere Zimtschnecken, überall Kerzen –„hygge“ nennt man das in Dänemark! Allerdings brauchst du für den Genuss entweder viel Geduld oder einfach Glück: Von Insidern habe ich erfahren, dass das Café nicht nur während dem Weihnachtsmarkt immer voll ist, wir erwischten grad noch den letzten Tisch!

 

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Café Hopping in Winterthur (Schweiz)

Was an einem strahlend schönen Herbsttag ging, geht natürlich auch jetzt, im Winter: Café Hopping in Winterthur! In Zürich und Luzern hatten wir das bereits schon mal gemacht, nun sollte also die zweitgrösste Stadt im Kanton Zürich (und notabene die sechstgrösste Stadt der Schweiz!) an der Reihe sein.

 

 Wir starteten gleich hinter dem Bahnhof beim Einkaufszentrum Neuwiesen im Gottlieber. Es war der perfekte Auftakt: Auf chilligen Lounge-Möbeln genossen wir Kaffee und die berühmten Gottlieber Hüppen im Sonnenschein. Bei der grossen Anzahl von Hüppen waren wir regelrecht überfordert, die äusserst freundliche Bedienung musste die verschiedenen Sorten tatsächlich 3x aufzählen, bis wir uns entscheiden konnten. Schliesslich wählten wir Gianduja, Grand Cru und Kokos – alles empfehlenswert!

 

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Auf dem Weg zur Altstadt machten wir Halt in Frida’s Coffee & Cake in der Archhöfe City Mall, ebenfalls nahe beim Bahnhof. Obwohl man sich mit der auf altmodisch gemachten Einrichtung sehr Mühe gegeben hat, ist die Atmosphäre mitten im Einkaufszentrum nicht wirklich lauschig. Aber die super freundliche Bedienung und die leckere Quiche haben das wieder wett gemacht. „Frög d’Frida, sie weiss, was guet für dich isch!“ („Frag Frida, sie weiss, was gut für dich ist!“) steht auf der Speisekarte! Wir haben die Bedienung natürlich gefragt und gleichzeitig herausgefunden, dass diese „Tida“ hiess und nicht „Frida“ – fand ich sehr witzig…

 

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Quer durch die Altstadt ging es über den Neumarkt in die Steinberggasse. Hier findet übrigens von März bis Oktober jeweils am zweiten und letzten Samstag des Monats ein riesiger Flohmarkt statt. Nur im Vorbeigehen sahen wir das Café Fahrenheit, direkt neben dem Flohmarkt. Super beschaulich sah dort der gedeckte Garten aus.

 

Eher zufällig entdeckten wir das CinCin an der Steinberggasse 7. Aufgefallen war mir das Schiebefenster: Wie im Drive In (hier eher „go in“) kann man durchs Fenster einen Kaffee oder Tee to go bestellen. Wir liessen es uns nicht nehmen, in den Laden zu gehen und entdeckten ein wahres Tee-Juwel. Egal, welche Teesorte du suchst, hier findest du sie. Egal, gegen welches Leiden du einen Tee möchtest, hier bekommst du ihn. Der quirlige Verkäufer war mit solch einer Leidenschaft bei der Arbeit, wie ich es selten gesehen habe. Uns hatte er gleich in der Tasche, wir kauften alle etwas! Ich gönnte mir einen Rooibostee mit Zimt, mmhhh, mein neuer Lieblingstee!

 

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Gerne hätten wir im Café Cappuccino an der Obergasse 14 eine Pause gemacht. Der Aussenbereich sah super aus, dementsprechend war aber auch alles besetzt. Innen ist es eher klein und unscheinbar, wir beschlossen, weiter zu gehen. Winterthur hat ja noch so viel zu bieten.

 

Und tatsächlich, nur einige Häuser weiter ergatterten wir im Hi & Da, ebenfalls an der Obergasse, den letzten Platz. Die Inneneinrichtung besteht aus gemütlichen Palettenmöbeln, doch bei dem schönen Wetter zogen wir es vor, draussen zu bleiben. Wie sagt mein deutscher Freund so schön: Sitzen, gucken, Kaffee trinken! Das kann man im Hi & Da wunderbar machen. Für mich gab es zwar keinen Kaffee, sondern einen absolut empfehlenswerten Chai Latte und leider waren wir zu satt, um etwas zu essen, doch die hausgemachte Aprikosenwähe (Tünne, Turte, Früchtekuchen), die unsere Tischnachbarn assen, sah zum Reinbeissen lecker aus!

 

Winterthur, Café, Hi & Da, Schweiz

 

Absoluter Höhepunkt des Tages sollte noch folgen: Durch die Haupteinkaufsstrasse (Marktgasse) bummelten wir zurück in Richtung Bahnhof. Gleich in der Nähe, im toll umgebauten Sulzer Areal, befindet sich nicht nur die von mir heiss geliebte Outback Lodge (australische Spezialitäten), sondern auch das super originelle Les Wagons Bistro & Bar. Es war Liebe auf den ersten Blick zwischen mir und den umgebauten, über 100 Jahre alten Wagen der Uetlibergbahn! Angestrahlt von der Abendsonne sassen wir gemütlich vor der Bahn (sozusagen auf dem Perron/Bahnsteig) und genossen ein fantastisches Apéro Plättli mit Salziz, verschiedenen Käsesorten, Trauben, getrockneten Tomaten und Essiggürkli. Zum Anstossen gab es einen wohl verdienten Hugo: Auf die Freundschaft! So lässt man den Tag gerne ausklingen.

 

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Fazit: Kaffee und Tee (und Hugo!) trinken in Winterthur macht unheimlich Spass. Die Auswahl ist zahlreich und die Bedienung in den von uns besuchten Cafés war ausnahmslos freundlich (und das, obwohl wir keine Zürcher sind… 😉 )!

 

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