Amerika

Lass es krachen an deinem Geburtstag in New York (USA)

Mein Geburtstag ist ja nun doch auch schon wieder ein paar Wochen Monate her. Aber die Reise dazu möchte ich dir nicht vorenthalten, die war nämlich einmalig!

 

Es soll ja Leute geben (ich!), die möchten ihren runden Geburtstag nicht zu Hause feiern, sondern lieber in New York. Das kann sein, weil sie a) chronisch fernwehkrank sind (ja, trifft zu!) oder b) nicht nur Freunde zu Hause, sondern auch im Ausland haben (ja, trifft zu!). Wenn man dann so fantastische Freunde hat wie ich, die tatsächlich für eine Geburtstagsparty den langen Weg von der Schweiz nach New York auf sich nehmen, dann kann man es so richtig krachen lassen!

 

Wenn du, wie ich, deinen eigenen lokalen Event Manager vor Ort hast, dann lässt du am besten alles organisieren und geniesst einfach nur noch den grossen Tag. Solltest du nicht in dieser glücklichen Lage sein, dann darfst du mein perfektes Konzept gerne kopieren 🙂

 

Was mich an New York am meisten fasziniert, sind die Wolkenkratzer – kein Wunder, wenn man aus der kleinen, überschaubaren Schweiz kommt, ist man solch‘  hohe Häuser schlichtwegs nicht gewohnt. Selbst dann nicht, wenn man in einem Hochhaus im 6. Stock aufgewachsen ist. Es war also logisch, dass ich in einem Wolkenkratzer mit Aussicht feiern musste.

 

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Wir starteten den Tag mit einem leckeren Brunch in der 230 Fifth Rooftop Bar. Der Name ist auch gleichzeitig die Adresse. Bei einem früheren New York Besuch war ich schon mal abends in der Bar gewesen. Die Aussicht auf das Empire State Building ist atemberaubend. Wenn du Glück hast und einen speziellen Tag erwischst, ist das Empire State Building sogar in diversen Farben beleuchtet (man erinnert sich an den Film „Sleepless in Seattle“, wo das Gebäude am Valentinstag mit einem Herzen beleuchtet war!). Nachts sieht immer alles besser und schöner aus, aber auch tagsüber ist ein Besuch in der Rooftop Bar absolut empfehlenswert. Wir sassen drinnen, weil es im Oktober doch schon recht frisch wird, aber fürs Fotoshooting ging es natürlich raus an die frische Luft. Wer lieber draussen einen Drink geniessen möchte, kann das natürlich auch bei kühleren Temperaturen: Wärmestrahler und Decken sind vorhanden.

 

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Nur ein Katzensprung von der 230 Fifth Rooftop Bar entfernt ist die Highline – perfekt geeignet für einen Verdauungsspaziergang. Die Highline ist eine Grünanlage, gebaut auf historischen Bahngleisen, die erhöht über die Strassen von Manhattens West Side führen. Es gibt mehrere Auf- und Abgänge. Wir benutzten die Treppen an der 23. Strasse in Chelsea, um auf die Highline zu gelangen. Sei darauf vorbereitet, dass du vor allem am Wochenende nicht alleine unterwegs sein wirst. Auf einigen Abschnitten gingen wir Schulter an Schulter mit anderen Spaziergängern. Wollten wir ein Foto schiessen, mussten wir schnell an den Rand ausweichen, um ja nicht überrannt zu werden…

 

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Nach einer kurzen Verschnaufpause im Hotel ging es am frühen Abend für Drinks in die Monarch Rooftop Lounge. Das Monarch ist die Dachterrassen-Bar des Marriott Courtyard Herald Square Hotels. Diese befindet sich zwar „nur“ im 18. Stock, aber hey, einmal mehr eine fantastische Aussicht auf das Empire State Building, da gibt’s nix zu meckern. Weil wir 13 Leute waren, hatte mein Event Manager vorgängig einen Tisch reserviert – wenn du eine Enttäuschung vermeiden möchtest, kann ich das nur empfehlen. Viele Touristen scheinen die Bar nicht zu kennen, ausser uns tummelten sich hauptsächlich New Yorker auf der Terrasse. Der Wettergott hatte es gut mit uns gemeint, trotz Oktober war es noch warm genug um draussen zu sitzen.

 

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Zum Abendessen hatte ich mir was typisch Amerikanisches gewünscht: Burger, Steak, Fisch. Ted’s Montana Grill erfüllt all diese Wünsche und ist nur 20 Minuten zu Fuss vom Monarch entfernt. Aussicht gab es hier leider nicht, aber dafür sehr leckeres Fleisch in angenehmer Atmosphäre. Unbedingt probieren sollte man hier das Bisonfleisch. Wo gibt’s das schon bei uns zu Hause??

 

Jetzt wartet natürlich jeder drauf, dass zum Abschluss dieses Knaller-Tages DER Clubtipp kommt. Und ich gebs zu, ich hatte tatsächlich damit geliebäugelt, irgendwo in New York noch einen Salsa-Schuppen zu besuchen. Aber jeder Europäer, der schon mal in Amerika war, weiss, dass der Jetlag am zweiten und dritten Tag am schlimmsten zuschlägt. Ich war schon super glücklich, dass ich nicht beim Abendessen eingeschlafen bin, da lag ein Club-Besuch beim besten Willen nicht mehr drin 😦

 

Trotzdem gab es natürlich einen krönenden Abschluss: Ich nötigte all meine Freunde zu einem weiteren Spaziergang an die 55. Strasse/6th Avenue. Die New Yorker LOVE Skulptur des amerikanischen Künstlers Robert Indiana aus den 60er Jahren ist perfekt geeignet für ein Gruppen-Geburtstagsfoto!

 

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Happy Birthday to… ME! In New York!

It’s my party! Heute feiere ich meinen Geburtstag mit vielen lieben Freunden hier:

 

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Wenn du mehr darüber wissen möchtest, dann folge mir auf Instagram (@ilisa2010) oder schau einfach mal wieder vorbei. Ich werde zu einem späteren Zeitpunkt ausführlich über meine grandiose Geburtstagsreise berichten!

 

Auf ein weiteres Jahr voll Lachen, Freude, guter Freunde, neuer Abenteuer und aufregender Reisen! Cheers!

 

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Ottawa – die Hauptstadt Kanadas

Du kennst das schon: Zürich ist die Hauptstadt der Schweiz, Sydney ist die Hauptstadt Australiens, Auckland ist die Hauptstadt Neuseelands und ist nicht Toronto die Hauptstadt Kanadas?? Ist natürlich alles Quatsch! Die Hauptstadt Kanadas ist das überschaubare, bezaubernde Ottawa! (Und was die anderen Hauptstädte angeht: Google weiss alles 🙂 ) Wie schon die Ile d’Orléans war auch Ottawa überhaupt nicht auf unserer Reiseplanung gestanden. Doch als wir dann mal zufällig in Google Bilder von Ottawa sahen, war die Entscheidung schnell getroffen: Da mussten wir hin! Dass wir dafür extra einen fünfstündigen Umweg fahren mussten, war Nebensache…

 

Wir hatten weder eine Karte noch irgendeinen klitzekleinen Prospekt oder Reiseführer, der uns in die Stadt führen konnte. Völlig unvorbereitet und total GPS-abhängig fuhren wir ins Stadtzentrum. Erster logischer Schritt war, dem grossen „I“ für Touristinfo zu folgen. Dumm nur, dass uns die entsprechende Beschilderung immer nur im Kreis herum durch die ganze Stadt führte, nicht aber zum eigentlichen Ziel. Schliesslich hatten wir die Nase voll, parkten das Auto irgendwo im nächsten Parkhaus und gingen zu Fuss weiter, einfach unserem Reiseinstinkt folgend. Und der sollte uns nicht täuschen: Gleich als Erstes liefen wir auf das eindrücklichste Gebäude der Stadt zu, das Parlament.

 

Ottawa, Ontario, Kanada, Hauptstadt, Parlament

 

Ottawa, Ontario, Kanada, Hauptstadt, Parlament

 

Zwischen dem Parlament und dem eindrücklichen Hotel Chateau Laurier befindet sich der Rideau Kanal mit Blick auf den Ottawa River.

 

Ottawa, Ontario, Kanada, Rideau Kanal, John By

 

Ottawa, Ontario, Kanada, Rideau Kanal, John By

 

Der 202 km lange Kanal wurde Anfang 19. Jahrhundert unter der Aufsicht vom englischen John By gebaut. Gleichzeitig gründete er hier die Stadt Bytown, das heutige Ottawa – ich hatte ja keine Ahnung… All diese Informationen findest du übrigens neben der John By Statue im Major’s Hill Park.

 

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Ein paar Blocks weiter befindet sich der ebenfalls nach John By benannte Byward Market. Hier gibt es unzählige Restaurants, Cafés, Essens- und Souvenirstände.

 

Ottawa, Ontario, Kanada, Byward Market

 

Wie schon Montreal und Quebec veranschaulicht auch Ottawa wunderbar den Gegensatz von alt und neu:

 

Ottawa, Ontario, Kanada

 

Ach ja, die Touristinfo fanden wir dann im Laufe des Tages auch noch – natürlich nur zufällig. Sie befindet sich genau vis-à-vis vom Parlament. Parkplätze gibt es dort in der Nähe allerdings nicht. Ich würde mal sagen, wir haben alles richtig gemacht 🙂

 

Und weisst du was? Obwohl Ottawa für die Reise gar nie geplant war, hat mir die Hauptstadt Kanadas von allen drei besuchten Städten am besten gefallen!

 

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Quebec City (Kanada) – eine Stadt voller Lebensfreude

Was mich an Quebec City von Anfang an faszinierte, war diese Vielfältigkeit: Einerseits verdichtetes Bauen auf einem Hügel, anderseits malerisch direkt am Sankt Lorenz Strom gelegen, der einem das Gefühl von Meer vermittelt. Einerseits kanadisch, dann aber auch doch wieder sehr europäisch. Hier ein Heavy Metal-Konzert mitten im Stadtzentrum unter einer Autobahnbrücke (kein Mensch reklamiert wegen dem Lärm, im Gegenteil, auch wer nicht am Konzert ist, bleibt auf der Strasse stehen und hört mit), dort ältere Ehepaare, die vor einer Kirche ausgelassen zu irischer Musik tanzen. Ich spürte in dieser Stadt viel mehr Lebensfreude als in Montreal.

 

Quebec City, Kanada, Skyline

 

Obwohl, mein allererster Eindruck von Quebec war nicht wirklich gut: Auf der Suche nach unserem Hotel musste ich mich mit sehr schlechtem GPS durch die engen, hügeligen Strassen kämpfen. Kurz vor dem Ziel, wir wollten schon aufatmen, wurden wir auf der Spur links und rechts von öffentlichen Bussen eingeklemmt und konnten nicht in die Hotelzufahrt abzweigen. Wenden war unmöglich, die Sucherei ging wieder von vorne los. Meine entsprechenden Kommentare dazu möchte ich hier lieber nicht wieder geben… Aber das schöne Hotel PUR entschädigte uns für die Mühe: Wir lieferten das Auto beim Concierge ab, bezogen unser modernes, neu renoviertes Zimmer im 15. Stock mit Fenstern vom Boden bis zur Decke und freuten uns über die traumhafte Aussicht, direkt vom Bett aus!

 

Quebec City, Kanada, Hotel Pur

 

Das Hotel ist zentral gelegen in der Unterstadt. In unmittelbarer Nähe sind viele Restaurants, Bistros und Shops. Im Hotel selber ist das Café Van Houtte, welches bereits früh morgens öffnet – passend für jetlag-geplagte Europäer!

 

Der freundliche Herr an der Reception zeigte uns auf dem Stadtplan den perfekten Spaziergang, um die Stadt zu erkunden: Einfach per gratis-Lift in die Oberstadt fahren und dann via Rue Saint-Jean direkt in die pittoreske Vieux Quebec hinein bummeln. So wird man automatisch zu allen wichtigen Sehenswürdigkeiten geführt. Hast du gewusst, dass Quebec, als einzige befestigte Stadt in Nordamerika zu den UNESCO Weltkulturerben gehört? Das Stadtbild wird geprägt von Kopfsteinpflaster, einer charmanten Altstadt und viel europäischem Flair.

 

Quebec, Kanada, Vieux Quebec, Oberstadt

 

Quebec, Kanada, Vieux Quebec, Oberstadt

 

Unglaublich eindrücklich ist das Hotel Fairmont Château Frontenac, das meist fotografierte Hotel der Welt und somit auch Wahrzeichen der Stadt. Nicht jeder kann sich hier eine Uebernachtung leisten, trotzdem solltest du dir das prächtige Gebäude auch von Innen ansehen – sehr praktisch, wenn man grad von einem Schauer überrascht wird und Unterschlupf suchen muss…

 

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Ebenfalls auf deiner Liste stehen sollten die Zitadelle, die Befestigungsanlage sowie die Plains of Abraham. Lässt sich alles bestens in diesen Spaziergang integrieren.

 

Quebec, Kanada, Vieux Quebec, Oberstadt

 

Vom oberen Teil der Altstadt schlenderten wir durch das doch sehr touristische Quartier Petit Champlain wieder in die Unterstadt zum malerischen Place Royal mit der eindrücklichen Notre Dame des Victoires, die erste in Stein gebaute Kirche Nordamerikas. Hier fühlt man sich zurückversetzt in die Zeit von König Ludwig IV – Geschichte zum Anfassen.

 

Quebec, Kanada, Vieux Quebec, Unterstadt, Quarter Petit Champlain

 

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Abschluss unserer Stadttour machte ein Besuch im Marché du Vieux-Port. In der eher übersichtlichen Markthalle werden vielfältige, frische Produkte aus der Umgebung, hauptsächlich von der Ile d’Orléans, angeboten.

 

In Quebec hat man eine wunderbare Auswahl an Restaurants aus aller Welt, für jeden Geschmack lässt sich etwas finden. Wir hatten schon seit mehreren Tagen unglaublich Lust auf ein schönes Stück Fleisch. Auch hier konnte uns der Concierge vom Hotel weiterhelfen. Sein Tipp: Das Charbon Steakhouse, offenbar bestes Steakhouse der Stadt. Ich kann dem nur zustimmen, selten habe ich so ein gutes Steak gegessen wie im Charbon Steakhouse, absolut empfehlenswert. Eine Reservierung wird zwar empfohlen, aber wir haben an einem Sonntag Abend auch ohne Reservierung problemlos einen Tisch bekommen.

 

 

Wer unter Zeitdruck steht, hat Quebec City in einem Tag gesehen und kann sich dann dem wunderschönen Umland widmen. Dazu demnächst mehr!

 

Quebec, Kanada

 

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Whale Watching in Tadoussac (Kanada)

Früh morgens machten wir uns auf den dreistündigen Weg von Quebec dem Sankt Lorenz Strom entlang nach Tadoussac. Zur Belohnung fürs Aufstehen in aller Herrgottsfrühe durften wir uns diesen traumhaften Sonnenaufgang ansehen:

 

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Leider führten nur kurze Teilstücke dem Fluss entlang. Der grösste Teil der Fahrt führte uns durchs Landesinnere. Die eher eintönige Fahrt den kanadischen Wäldern entlang versüssten wir uns, indem wir immer wieder nach Elchen Ausschau hielten. Gesehen haben wir natürlich (direkt neben dem Highway…) keine, aber immerhin wiesen uns Strassentafeln darauf hin, dass die Möglichkeit zumindest bestehen könnte…

 

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In Baie-Sainte-Catherine nahm die Strasse ein abruptes Ende, es ging nur noch per Fähre über den Saguenay Fjord weiter – kostenfei! Das es sowas heute überhaupt noch gibt??

 

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Wir erreichten Tadoussac so früh, dass wir es tatsächlich auf die erste Whale Watching Tour schafften – leider nicht in einem Zodiac (das hätte ich authentischer gefunden), sondern mit 60 anderen Touristen auf einem grösseren Schiff, wo man sich auch noch verpflegen konnte.

 

Bei Tadoussac trifft das wärmere Süsswasser des Fjords auf das kältere Salzwasser des Sankt Lorenz Stroms. Dies hat zur Folge, dass sich hier viel Krill, Hautnahrungsquelle der Wale, tummelt. Es gibt übrigens nirgends auf der Welt so viele Walarten wie im Sankt Lorenz Strom: Buckelwale, Finnwale, Blauwale und die schneeweissen Belugas.

 

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Es war zwar saukalt (Dank guten Tipps im Internet trugen wir zwei Jacken, Mütze, Kapuze und Handschuhe! Es empfiehlt sich, auch im Sommer entsprechend ausgerüstet zu sein!), aber ansonsten herrschten ideale Wetterbedingungen. Erst war es noch etwas dunstig, doch bereits nach einer halben Stunde zeigten sich blauer Himmel und Sonnenschein. Wale zu fotografieren kann sehr frustrierend sein: Die Tiere tauchen entweder total überraschend und unerwartet vor dem Boot auf oder sie tauchen so schnell wieder ab, dass man es verpasst, rechtzeitig auf dem Auslöser zu drücken. Wir versuchten es natürlich trotzdem… Es dauerte nicht lange, bis wir die ersten Finn- und Minkwale sahen. Die Aufregung war gross! Schliesslich passierte auch noch eine ganze Gruppe Seelöwen unseren Weg.

 

Tadoussac, Sankt Lorenz Strom, Whale Watching, Kanada

 

Tadoussac, Sankt Lorenz Strom, Whale Watching, Kanada

 

Tadoussac, Sankt Lorenz Strom, Whale Watching, Kanada

 

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Auf einen springenden Humpback Wal oder gar einen Blauwal (grösstes Säugetier der Welt) mussten wir leider, leider verzichten. Aber wir freuten uns trotzdem, über die erfolgreiche Whale Watching Tour. Im Nachhinein gesehen hatten wir riesig Glück gehabt: Auf unserer einwöchigen Reise hatten wir nur diesen einen Tag für die Walbeobachtung zur Verfügung. Eine Freundin, die während drei Wochen im Osten Kanadas unterwegs war, hatte vier Tage lang versucht, die Meeressäugetiere zu beobachten und immer wieder Pech gehabt, entweder war das Wasser zu ruhig oder es regnete oder die Tour war bereits ausgebucht!

 

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Erdbeeren im September auf der Ile d’Orléans (Kanada)

Irgendwie hatten wir die Ile d’Orléans überhaupt nicht auf dem Radar gehabt. Aber dann war da diese freundliche Mitarbeiterin in der kleinen Touristinfo Drummondville, auf dem Weg von Montreal nach Quebec, die uns nicht nur mit tollem Kartenmaterial eindeckte, sondern uns auch noch darauf hinwies, dass die Ile d’Orléans ein lohnenswerter Tagesausflug von Quebec aus wäre.

 

Du weisst es, Zeit war knapp auf unserer Reise in den Osten Kanadas. Also beschlossen wir, die rund 20 km von Quebec entfernte Ile d’Orléans nicht als Tagesausflug, sondern als Halbtagesausflug noch am gleichen Tag in unserem Programm unterzubringen. Bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein fuhren wir über den 4430 Meter langen Brückenzug über den Sankt-Lorenz-Strom auf die Insel – übrigens die längste Hängebrücke Kanadas!

 

Ile d'Orléans, Quebec, Kanada, Hängebrücke

 

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Verfahren kann man sich auf der Ile d’Orléans nicht wirklich, es gibt eine Strasse, die die Insel umrundet, der folgten wir gegen den Uhrzeigersinn. Von Sainte-Pétronille, am südöstlichen Zipfel der Insel, hat man eine tolle Aussicht auf die Skyline von Quebec. Auffallend waren die zahlreichen Obststände am Strassenrand. Aepfel gab es in Hülle und Fülle – nicht weiter verwunderlich, es war ja Herbst. Doch dann entdeckten wir Erdbeeren; wunderschöne, grosse, knallrote Erdbeeren – und das im September! Wir waren hin und weg!

 

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Viel ist auf der Insel nicht los, in 1 ½ Stunden hat man sie umfahren. Ein Lied beschreibt die 42 Meilen lange Strasse sehr passend: „forty-two miles of quiet things“ Die traumhafte Landschaft hat irgendwie eine beruhigende Wirkung – wir fühlten uns wie im Urlaub vom Urlaub! Haupteinkommen der Insel besteht aus Landwirtschaft, Weinanbau und Tourismus. Viele Quebecer haben hier ihr Wochenendhäuschen und das Segelboot – das bin ich ihnen so richtig neidisch! Meine Reisebegleitung ging sogar noch einen Schritt weiter: Sie war bereit zum Auswandern auf die Ile d’Orléans!!

 

Ile d'Orléans, Quebec, Kanada

 

Auf der östlichen Seite der Insel präsentieren über 80 Künstler in rund 20 Boutiquen und Galerien ihre Werke. Die westliche Seite ist hauptsächlich von Landwirtschaft und Weinanbau geprägt. Die Insel wird auch „der Garten Quebecs“ genannt. Das fällt vor allem auf, wenn man in Quebec auf den Markt geht: Der Grossteil des zu verkaufenden Obst und Gemüses stammt von der Ile d’Orléans – und wie gesagt: Erdbeeren im September!

 

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Sollte ich wieder mal auf die Insel kommen, würde ich in der Pension La Goeliche in Sainte-Petronille übernachten. Ich habe diese zwar nur von aussen gesehen, aber die Lage ist fantastisch: Direkt am Wasser mit traumhafter Aussicht auf Quebec! Und dann würde ich das Zimmer mit Balkon ganz links im ersten Stock verlangen. Hier könnte ich herrlich entspannen, ich weiss es…

 

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Montreal Street Art

Eher zufällig sind wir in Montreal auf die wirklich tollen Kunstwerke an den Hauswänden gestossen. Wir waren spät abends auf dem Weg zurück ins Hotel von der Altstadt aus, als plötzlich ein Bus auf einer Hauswand vorbei fuhr, gefolgt von einem Punk.

 Montreal, Kanada, Street Art

 

Montreal, Kanada, Street Art

 

Montreal, Kanada, Street Art

 

Den Abschluss machte ein Polizeiauto.

Montreal, Kanada, Street Art

 

Am nächsten Gebäude konnten wir eine Art Theaterspiel beobachten.

 Montreal, Kanada, Street Art

 

Ich war total fasziniert, so etwas hatte ich noch nicht gesehen.

Aber auch tagsüber entdeckt man immer mal wieder wunderschöne Gemälde an den Häuserfronten.

 

Montreal, Kanada, Street Art

 

Montreal, Kanada, Street Art

 

Erst im Nachhinein habe ich erfahren, dass einmal im Jahr die weltbesten Graffiti-Künstler für das Mural Festival in die Stadt kommen.

 

Der lokale Street Art Experte Maxime Sauriol findet die passenden Worte: „Kunst soll nicht schön sein, Kunst soll ein Gefühl auslösen. Und in Montreals Kunst finden wir beides: Schönheit und Emotionen.“

 

Wenn die Welt nur überall so bunt wäre!

 

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