Insider Tipps

Mallorca für Geniesser: Vom Markt in Artà zum vermeintlichen Geheimtipp Cala Torta

…und dann war da noch dieser bezaubernde Ort Artà im Osten der Insel. Aufgefallen war mir der besondere Name schon bei der Durchfahrt zu meiner Unterkunft in Cala Ratjada. Als mir meine Freundin dann auch noch mitteilte, dass jeweils dienstags in Artà Markttag ist, war der Dienstag fix gebucht.

 

Ich war mal wieder früh unterwegs – zu früh! Das war zwar super, um mein Auto in Artà zu parken, aber die Marktstände wurden grad erst aufgebaut, da gab es noch nichts zu sehen. Grund genug, durchs Dorf und die vielen Treppenstufen hoch zur Wallfahrtskirche Sant Salvador zu schlendern. Von dort hat man eine fantastische Aussicht über die Umgebung bis hin zum Meer.

 

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Eine erste Pause gab es im Café La Bicicleta, mit bestem Blick auf das beginnende Markttreiben. Von Obst, Gemüse, Kleidung, Tee und Gewürzen bis zu Stoffen und Handwerk gibt es alles zu kaufen.

 

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Aber Artà lebt nicht nur vom Markt, sondern auch von den vielen kleinen Geschäften in der Fussgängerzone. Wer auf der Suche nach Accessoires und Dekomaterial ist, ist hier genau richtig. Das meines Erachtens charmanteste Café in Artà ist das Café Parisien. Der zauberhafte Innenhof des Cafés lädt ein zum Verweilen und lässt das Marktgewusel für einen Moment vergessen.

 

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Nicht nur Artà war mir aufgefallen, sondern auch der alte, verblichene Wegweiser zur Cala Torta am Ortsausgang. Was kann das für eine Bucht sein, die sich „Torte“ nennt?? Ich musste es herausfinden, Zeit hatte ich genug. Von Artà aus fuhr ich rund 10 Kilometer auf einer engen, kurvigen Asphaltstrasse in Richtung Meer. Es war mitten am Nachmittag, ich war praktisch alleine unterwegs. Wer zum Strand wollte, war bereits da und für die Heimkehrer war es noch zu früh. Die letzten paar Hundert Meter bestehen aus Schotter und Schlaglöchern, ich war froh um meinen 4×4-Mietwagen. Auf dem Parkplatz am Ende der Strasse waren bereits einige Autos geparkt – ganz alleine war ich nicht…

 

Der Fussweg bis zum Meer führte rund 10 Minuten durch den Sand. Und dann lag sie vor mir, diese traumhaft schöne Bucht mit herrlichem Sandstrand und glasklarem, türkisfarbenen Wasser – ich war hin und weg! Und ich war überzeugt, einen Geheimtipp entdeckt zu haben. Ausser mir war ganz sicher kaum jemandem dieser unscheinbare Wegweiser aufgefallen.

 

Mallorca, Spanien, Balearen, Cala Torta

 

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Am Strand gibt es eine kleine Bar, die Snacks anbietet, zudem verkauft eine Einheimische lautstark Kokosnüsse – aber das wars dann auch schon. Links und rechts vom Strand führen schmale Fusswege durch die Felslandschaft. Hier kann man schöne Wanderungen bis zur Cala Mesquida machen.

 

Da es sehr windig war, hatte es relativ wenig Leute am Strand. Ich war begeistert. Einige Fotos schickte ich sofort nach Hause, berichtete von meinem vermeintlichen „Geheimtipp“. Da kam doch tatsächlich postwendend die Antwort von einer Freundin zurück, mit Foto von der Cala Torta, allerdings im Hochsommer, ziemlich voll, Badetuch an Badetuch, Sonnenschirm an Sonnenschirm. Ich schätze mal, die Cala Torta ist doch kein Geheimtipp, aber wunderschön ist sie allemal!

 

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Tipp für die Sportskanonen unter uns: Von Cala Ratjada aus kann man die 20 km auch mit dem Rad fahren. Von Artà aus geht es meistens abwärts – aber denk dran, du musst ja auch wieder nach Hause fahren…

 

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Insider Tipp: Wiesbaden (Deutschland)

Insider Tipp Wiesbaden DeutschlandNachdem wir letzte Woche über Frankfurt gesprochen haben, ist es ein guter Moment, in Hessen zu bleiben und dir ein paar Insider Tipps zu Wiesbaden zu geben. Christine, die uns auch schon Tipps zu Shanghai verraten hat, kennt sich aus!

 

 In welchem Verhältnis stehst du zu Wiesbaden?

 

Dort bin ich geboren und habe meine ersten 41 Jahre hier gewohnt.

 

 

 Was macht Wiesbaden für dich so besonders?

 

Eine schöne und grüne Stadt, mit attraktiven und sehenswerten Wohnvierteln, Mainz und der Rheingau in Sichtweite – kurz: Ein guter Platz zum Leben.

 

 

 Welche Sehenswürdigkeit muss man in Wiesbaden gesehen haben?

 

Fahrt mit der Bahn rauf zum Neroberg, Kurhaus plus Kurpark, Wohngebiet Rheingauviertel mit seinen Altbauten und Kneipen, Alter Friedhof, Biebricher Schloss plus Schlosspark, Rheinufer, Opelbad

 

 

 Wo geniesst du am liebsten eine Tasse Kaffee in Wiesbaden?

 

Im Café Klatsch im Rheingauviertel.

 

 Welches ist dein Lieblingsrestaurant in Wiesbaden? Warum?

 

Das Lokal (so der Name) am Sedanplatz, weil das Essen bestens ist, die Atmosphäre locker, mitten in der Stadt – und ich mit diesem Ort unterschiedlichste sehr schöne Erinnerungen verbinde.

 

 Wo habe ich die beste Aussicht auf Wiesbaden?

 

Neroberg bzw. Opelbad

 

 

 Was ist dein persönlicher Geheimtipp für Wiesbaden?

 

Schützenhaus an der Fasanerei / Sommerliche Vorabendstimmung mit Blick auf die Lichter der Stadt vom Opelbad aus

 

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Insider Tipp: Kapstadt (Südafrika)

Insider Tipp, Kapstadt, Südafrika…und grad habe ich nochmals Insider Tipps für Kapstadt bekommen! Die Schweizerin Franziska von  African Spirit Tours lebt schon seit mehreren Jahren in Südafrika und kann dir u.a. eine massgeschneiderte Südafrika-Reise zusammenstellen. Hier sind ihre Tipps:

 

In welchem Verhältnis stehst du zu Kapstadt?

Einwohnerin, Auswanderin, mein Lieblingsplatz

 

Was macht Kapstadt für dich so besonders?

Landschaft, Lebensqualität, Meer & Berge, Weine

 

Welche Sehenswürdigkeit muss man in Kapstadt gesehen haben?

Tafelberg (und alle dazugehörigen Gipfel), Zeitz MOCAA, Kap der Guten Hoffnung

 

Wo geniesst du am liebsten eine Tasse Kaffee in Kapstadt?

In einem der vielen originellen Kaffeehäuser – keine Präferenz, kommt ganz auf die Stimmung drauf an. Zwischen Melkbos und Scarborough gibt es etwa 100.

 

Welches ist dein Lieblingsrestaurant in Kapstadt? Warum?

Für den Moment Janse & Co und Bardelli’s, aber da ändert sich fast täglich, auch da kommt die Stimmung hinzu. Zudem gibt es fast wöchentlich Neueröffnungen bzw. Schliessungen.

 

Wo kann man in Kapstadt am besten shoppen? Und was?

Mode und Deko, natürlich auch Gewürze und Möbel

Kloof Street: Deko und Boutique Kleider

V&A Waterfront: lokale und internationale, Mainstream und Haut-Couture Kleiderläden

Woodstock: Vintage in allen Belangen

 

Welches Souvenir sollte man von Kapstadt mit nach Hause nehmen?

Afrika-Luft, Sonne und Meergeruch. Alles andere am besten memorisieren oder fotografieren.

 

Wo habe ich die beste Aussicht auf Kapstadt?

Tafelberg und Signal Hill, sowie Milnerton/Blouberg

 

Was ist dein persönlicher Geheimtipp für Kapstadt?

Woodstock

 

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Insider Tipp: Kapstadt (Südafrika)

Südafrika, Kapstadt, Dorian and BasilPia, die deutsche Besitzerin, vom Dorian and Basil, lebt seit längerer Zeit in Kapstadt und kennt die Stadt in- und auswendig.

 

In welchem Verhältnis stehst du zu Kapstadt?

Nach vielen Jahren des Reisens um die Welt bin ich vor 20 Jahren auf Kapstadt gestossen und habe mich gleich schockverliebt. Seitdem ist es zu meiner zweiten Heimat geworden; ein Ort der mir immer das Gefühl gibt, angekommen zu sein.

 

 

 Was macht Kapstadt für dich so besonders?

Die Kombination aus quirliger Großstadt, lebendigem Meer, atemberaubender Natur und vielschichtiger Kultur ist einmalig und gibt diesem Ort am Ende des afrikanischen Kontinents ein ganz spezielles Flair. Aus jedem Blickwinkel spürt und sieht man den Tafelberg, der beschützend um die Stadt herum liegt und immer wieder für eine spektakuläre Kulisse sorgt.

Für Europäer ist es leicht, sich in Kapstadt zurecht zu finden und die Menschen hier, zusammengewürfelt aus allen Kulturen der Welt, haben eine gewisse Leichtigkeit durch den Alltag zu gehen, die ich in Europa oft vermisse.

 

 Welche Sehenswürdigkeit muss man in Kapstadt gesehen haben?

Den Tafelberg zu erklimmen und die Stadt von oben zu sehen, ist sicherlich eines der Highlights. Aber durch die Stadt zu bummeln, Green Market Square und District Six Museum  mit seinen afrikanischen Wurzeln, Bo-Kaap Viertel mit vorwiegend indischem/ cape-malay Ursprung, die cosmopolite Waterfront mit Hafen und dem neuem Mocaa Museum sind alles Punkte, die auf einer „to-see“ Liste nicht fehlen sollten!

Die Schönheiten um Kapstadt herum wie Chapman´s Peak, Kap der guten Hoffnung und die Winelands gehören unbedingt auch dazu..ach und es gibt noch so vieles mehr..:)

 

 

 Wo geniesst du am liebsten eine Tasse Kaffee in Kapstadt?

Das Truth Café in downtown auf der Buitenkant Street hat die besten Baristas und es macht Spass zuzuschauen, wie sie ihre Coffee Art zaubern, ..manchmal Herzen oder Bärchen oder Blumen! Der beste Kaffeegenuss aus eigener Rösterei mit hippen Leuten und stylischem Interieur. Bei uns am Bloubergstrand immer wieder gerne das Illy Cafe in Eden on the Bay, weil es den schönsten Blick auf den Strand, den Tafelberg und die Surfer bietet!

 

 Welches ist dein Lieblingsrestaurant in Kapstadt? Warum?

Das Manna Epikure auf der Kloofstreet  ist seit Jahren mein Lieblingsplatz zum Lunch, aber es gibt soviele gute Restaurants mit hervorragendem Speiseangebot und guten Preis-/Leistungsverhältnis, dass es jedem Gourmet den Atem verschlägt! Mein Top-Favorit ist etwas ausserhalb in den Winelands und meiner Meinung nach das Non plus ultra am Kap – Babel! Alles was auf den Teller kommt, ist aus dem eigenen Garten der wunderschönen Farm Babylonstoren und wenn Liebe durch den Magen geht, dann spürt man es dort ganz besonders! Leider mittlerweile nur mit langer Vorab- Reservierung zu geniessen;)

 

 

Wo kann man in Kapstadt am besten shoppen? Und was?

Ich liebe die kleinen Geschäfte auf der Long-/ und Kloofstreet. Oft lokale Designer, die Ihre Kreationen zu vernünftigen Preisen geschmackvoll präsentieren. Auch auf dem hippen Wochenmarkt am Samstag in der Old Buiscuit Mill in Woodstock gibt es Ausgefallenes und meine Lieblingsschuhe werden von espadril.co.za angefertigt, südafrikanische handgefertigte Dessous von netterose.com und die allerschönsten Handtaschen macht meine Freundin Carmen aus der Schweiz, die seit vielen Jahren hier lebt, mit viel Liebe und Gespür für internationalen chic  –  durchzug.biz

 

 

Welches Souvenir sollte man von Kapstadt mit nach Hause nehmen?

Ein bisschen weissen Sand vom Bloubergstrand (unser HausstrandJ) eine Flasche guten Wein (Ladybird organic Merlot) und die wundervollen Erinnerungen eines Urlaubs, den man so schnell nicht vergisst und mit den Mitbringseln zu Hause wiedererleben kann!!

 

 

 Wo habe ich die beste Aussicht auf Kapstadt?

Natürlich vom Tafelberg aus, aber Signal Hill gibt einem das Gefühl, näher dran zu sein, besonders kurz vor Sonnenuntergang wenn langsam die Lichter der Stadt angehen und der Horizont die Rosa-Farbskala durchwandert, ist es einfach atemberaubend!! Dazu eine Decke und eine Flasche Wein in netter Begleitung…unbezahlbar!

 

 

 Was ist dein persönlicher Geheimtipp für Kapstadt?

Wer es schafft den 1. Donnerstag im Monat hier zu sein, kann in der Stadt den „First Thursday“ erleben. Alle Galerien und Geschäfte sind bis nachts geöffnet und es macht Spass, sich die ganzen verrückten Leute anzuschauen und durch die Bree/Long/Loopstreet zu wandern und Sachen zu entdecken, die einem vorher nie aufgefallen sind. Alle Cafes und Restaurants sind voll, überall stehen Leute bei einem Glas Sekt oder Wein. Ein solcher social event ist ein wirkliches Erlebnis für alldiejenigen, die gerne unter Menschen sind.

Ansonsten ist die Lagune vor Langebaan, mit seinem karibisch-warmen Wasser und weissem Sand immer einen Schwimmausflug wert, da unsere Ozeane ja doch eher Kneipp-Charakter haben!

 

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Insider Tipp: Auckland (Neuseeland)

Obwohl ich auf dieser Reise nur ganz kurz in Auckland war, möchte ich dir die Insider Tipps meiner Kiwi-Freundin Diana nicht vorenthalten. Diana und ihre Familie habe ich vor 28 Jahren kennen gelernt. Was ich von dieser fantastischen Familie und generell den Kiwis halte, hab ich dir ja bereits hier geschildert.

 

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Ich lebe seit über 25 Jahren in Auckland und liebe die Nähe zum Meer, die Internationalität, die kulturellen Angebote und die Sportanlässe. Die vielen verschiedenen Nationalitäten, die in Auckland leben, tragen zu Vielfältigkeit an speziellem Essen, Events und Feiern bei.

Was macht Auckland für dich so besonders?

Ich denke, in dieser grossen, lebhaften Stadt tragen die wundervollen Strände, die Nähe zum Meer und all die vielen Sachen, die man hier tun kann, dazu bei, dass es hier nie langweilig ist.

Was muss ich in Auckland gesehen haben?

Den Hafen und die Aussicht über die Stadt von den zahlreichen Vulkanen (One Tree Hill, Mt Eden, Mt Roskill). Gehe zum Viaduct, wo all die luxuriösen Jachten und Rennboote festgemacht sind.

Wo geniesst du am liebsten einen guten Kaffee in Auckland?

Der Kaffee schmeckt überall grossartig, aber die coole Atmosphäre bei der Ponsony Road ist nicht zu schlagen. Hier zeigt sich die Vielfältigkeit der Stadt mit aussergewöhnlichen Modeshops, Hair Salons, Cafés, Restaurants und Designer Shops.

Was ist dein Lieblingsrestaurant in Auckland?

Das Prego, ein bekanntes, italienisches Restaurant an der Ponsonby Road.

Wo habe ich die beste Aussicht auf Auckland?

Definitiv vom Sky Tower. Dort gibt es eine Aussichtsplattform und ein Dreh-Restaurant. Du kannst sogar eine Bungee Jump vom Sky Tower wagen, falls du wieder schneller auf dem Boden sein möchtest!

Was ist dein persönlicher Geheimtipp für Auckland?

Mache einen der wunderschönen coastal walks in den Regionalparks, zum Beispiel Omana beim Maraetei Beach. Dort hast du eine traumhafte Aussicht auf die Waitemata Harbour sowie die beiden Inseln Rangitoto und Waiheke. In diesen Parks siehst du auch immer wieder Schafe beim Grasen (siehe dazu auch den Blogeintrag über Pacific Coast Highway).

 

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Der ultimative Sight Seeing Walk durch London…

…mehrfach geprüft und praktiziert von Mia, dem hard core London-Fan (war dieses Jahr innerhalb von zwei Monaten 3x in London)!

 

Am besten startest du diesen Walk bei der London Waterloo Station. Von hier gehst du zu Fuss zum Jubilee Gardens und stehst dann direkt vor dem London Eye. London von oben geniessen? Ich kanns dir nur empfehlen! Damit du nicht lange in der Schlange stehen musst, den Ausflug am besten im Voraus planen und online Tickets buchen.

 

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Gleich einen Steinwurf entfernt vom London Eye befinden sich auch das Dungeon (gruuuuselig) und das Sea Life Aquarium. Diese Optionen würde ich mir für Regentage (davon solls in London ja einige geben…) aufheben. Bei trockenem Wetter gehst du der Themse entlang zur Westminster Bridge. Gratis-Tipp von mir: Bevor du die Brücke überquerst, warte, bis ein roter Doppeldecker-Bus kommt und knipse dann ein Foto – mit dem Big Ben im Hintergrund! Und wenn du noch ein obligates Foto in einer roten Telefonkabine knipsen möchtest, kannst du das auch gleich dort erledigen 🙂

 

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Links vom Big Ben steht die wunderschöne Westminster Abbey. Die Tothill Street führt dich zur St. James’s Park Tube Station. Kurz davor geht’s links in den Broadway. Hier gönnst du dir am besten eine Pause im Nicholson’s Pub The Feathers: ein spätes Frühstück (von Mia mehrfach getestet und als absolut empfehlenswert befunden!), einen Afternoon Tea oder Fish and Chips geniessen.

 

 

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Frisch gestärkt geht’s weiter zum Buckingham Palace. Falls du den Afternoon Tea im Pub verpasst hast, lädt dich vielleicht die Queen in ihren bescheidenen Räumen dazu ein – wer weiss?!

 

Spaziere nun gemütlich The Mall entlang, bis links eine Treppe zum Waterloo Place hoch geht. Folge der Strasse bis du den lebhaften Picadilly Circus erreichst. Mir persönlich hat es dort immer viel zu viele Leute. Am besten schnell weiter der Regent Street entlang bis zur Oxford Street. Je nachdem wie gerne du shoppst, kommst du hier schnell oder weniger schnell vorwärts… Ich liebe ja den riesigen Uniqlo Shop an der Regent Street. Für die Jungen und Trendigen sind gleich vis-à-vis vom Uniqlo Hollister und Superdry. Und die Yoga Afficionados finden in der gleichen Strasse meinen geliebten Lululemon Shop.

 

Die Regent Street ist nur das Vorspiel, die Oxford Street ist dann das eigentliche Shopping-Herz Londons.

 

Wenn du bei der Oxford Circus Underground Station angekommen bist, hast du zwei Möglichkeiten: Entweder du gehst die Oxford Street links entlang bis zum Marble Arch, wo du dich am Speakers Corner und im Hyde Park verweilen kannst. Oder du gehst die Oxford Street rechts entlang bis zur Tottenham Court Road Station. Mia zieht die Variante rechts vor, weil sie dann Grosseinkauf bei Primark machen kann!

 

Die wichtigsten Einkäufe sind erledigt, nun wird es wieder etwas entspannter. Du bummelst die Charing Cross Road entlang bis zum Leicester Square. Hier sind wir schon mitten drin in Londons Theater-Welt. Ich muss kurz abschweifen und dir einen Tipp geben: Bei unserem letzten Besuch haben wir das Musical Thriller besucht. Wenn dir die Musik von Michael Jackson gefällt, dann ist dieses Musical ein Muss! Wir hatten die Tickets bereits im Vorfeld online besorgt. Das finde ich einiges entspannter als kurzfristig noch last minute tickets hinterher rennen zu müssen.

 

 

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Nun aber zurück zu unserem Spaziergang, es gibt ja noch einiges mehr zu sehen! Vom Leicester Square gehst du in Richtung Covent Garden (ist übrigens alles sehr gut ausgeschildert). Dieser Ort (und all die kleinen Strässchen, die dahin führen) lädt definitiv zum Bummeln, Schauen und auch Pause machen ein. Tank nochmals ein wenig Energie, bevor es zum letzten Abschnitt unserer Reise geht:

 

In einer knappen halben Stunde spazierst du vom Covent Garden durch den Temple District zur Saint Paul’s Cathedral, eine der grössten Kathedralen der Welt. Ach, da kommen Erinnerungen auf: Am 29. Juli 1981 haben sich Charles und Diana hier das Ja-Wort gegeben! 3500 Menschen nahmen an der Zeremonie teil, zwei Millionen Schaulustige säumten die Strassen, 4000 Polizisten waren im Einsatz – ich hoffe, es ist nicht ganz so viel los, wenn du vor diesem eindrücklichen Gebäude stehst….

 

Wir lassen die Saint Paul’s Cathedral hinter uns und spazieren der Cannon Street entlang zum Monument. Gratis-Tipp von Mia: Vom Monument hast du eine atemberaubende Aussicht über die Stadt – allerdings musst du dir diese verdienen: 311 Stufen erwarten dich, bevor du die Aussichtsplattform erreichst! Oben angekommen, hast du auch bereits das Endziel vor Augen: Den Tower of London und die Tower Bridge.

 

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Und jetzt kommt mein persönlicher Gratis-Tipp: Beende diesen ultimativen London-Walk nicht mit der Tower Bridge! Ueberquere die Brücke, nimm nochmals zehn Minuten Fussmarsch auf dich, bis du zum The Shard gelangst.

 

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Spar dir die £ 30 für die Aussichtsplattform, nimm stattdessen den Fahrstuhl, der dich direkt in den 32. Stock fährt. Dort gehst du in die Oblix Bar und geniesst einen Drink für $15. Die perfekte Belohnung für den anstrengenden Spaziergang! Diese Aktion kostet dich übrigens nur halb so viel wie die Aussichtsplattform, du sitzt im Warmen (im Trocknen…), du geniesst einen Mojito (der schmeckt da ganz lecker!) und hast die gleiche, fantastische Aussicht auf London.

 

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Hard core walkers wie Mia machen diesen Spaziergang an einem Tag. Wenn du es gemütlicher angehen möchtest, kannst du die Strecke natürlich auch auf mehrere Tage aufteilen. Lass es mich wissen, wenn du diesen Walk gemacht hast. Ich bin gespannt auf deine Kommentare und Erlebnisse!

 

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Insider Tipp: Bregenz (Oesterreich) am Bodensee

Lass uns noch etwas am Bodensee bleiben, jetzt aber auf der österreichischen Seite. Ganz in der Nähe von Bregenz wohnt die liebe Kim, die sich in dieser Gegend natürlich bestens auskennt.

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 In welchem Verhältnis stehst du zu Bregenz?

Bregenz ist unsere Landeshauptstadt und für mich eine Stadt mit ganz schön viel Flair. Der richtige Ort also, um mal einen Tag „Urlaub“ zu geniessen, ohne weite Strecken zurücklegen zu müssen.

 

 

 Was macht Bregenz für dich so besonders?

Bregenz ist…

…Bodensee – klar, erfrischend, traumhaft zum Baden und Sonnen tanken; ein toller Ort um Menschen und Boote zu beobachten und einen Sonnenuntergang zu geniessen

…shoppen – einfach nur durch die Fussgängerzone spazieren und sich inspirieren und überraschen lassen

…flanieren – entlang des Bodensees oder in der Altstadt/Oberstadt, je nach Geschmack

…schlemmen – Bregenz bietet alles was das Herz begehrt: vom Mexikaner über asiatische und griechische Lokale bis hin zur regionalen Hausmannskost; zudem noch einige ganz tolle Eisdielen, an denen man kaum vorbei gehen kann

…ausgehen – in Bregenz findet sich garantiert für jeden Geschmack was. Ein absolutes Highlight im Sommer ist die „Beach-Bar“ am See. Ein aufgeschütteter Sandboden, Klappsessel und dufte Cocktails helfen dabei, denn Alltag mal für ein paar Stunden auszublenden und Urlaubsfeeling aufkommen zu lassen.

…Kultur – Kunsthaus, Landesmuseum, Landestheater, Festspiele,… zudem einige Feste und Festivals direkt am See/Hafenpromenade

…etwas anders – die jährliche Tattoo Convention im Festspielhaus, ein Event der besonderen Art.

 

 

 Welche Sehenswürdigkeit muss man in Bregenz gesehen haben?

Wenn ich sie auch schon oft gesehen habe und ich doch nicht wirklich ein Fan von Opern bin, die Seebühne ist immer wieder ein Hingucker. Die Aufmachung des Bühnenbilds versetzt mich immer wieder ins Staunen. …und hat mit Sicherheit schon Millionen anderer ins Staunen versetzt. Kann sich wohl fast ein jeder an den James Bond Streifen „Ein Quantum Trost“ erinnern, dieser wurde teils auch auf der Seebühne gedreht.

 

 

 Wo geniesst du am liebsten eine Tasse Kaffee in Bregenz?

Im Cafesito, einem kleinen feinen Kaffee in einer kleinen unscheinbaren Seitengasse. Kreativ-schmackhafte Heissgetränke und leckere Bagel sind mittlerweile zum absoluten Renner geworden.

Natürlich darf man auf die herzhaften Brownies nicht vergessen. 🙂

 

 

 Welches ist dein Lieblingsrestaurant in Bregenz? Warum?

Kurz und bündig: das Viva, ein mexikanisches Restaurant. Die Gerichte dort verzaubernd mich immer wieder und die Mojitos sind super lecker. Man sitzt im Freien, unter Palmen…  zwar direkt an der Strasse, aber das gehört beim Viva irgendwie dazu. Immer voll der Laden, unbedingt reservieren. Wer´s also gerne quirlig hat, ab ins Viva.

 

 

 Wo habe ich die beste Aussicht auf Bregenz?

Ganz eindeutig vom Pfänder. Sportliche können hoch wandern, die etwas gemütlichere Meute bezwingt die Höhenmeter ganz einfach per Bahn.

 

 

 Was ist dein persönlicher Geheimtipp für Bregenz?

Wenn ich das jetzt auftische, dann ist´s ja nicht mehr geheim und die lange Schlange vor meiner Lieblingseisdiele wird sich zukünftiger noch weiter ausdehnen. Aber sollte wer – so wie ich – total auf italienisches Spachteleis stehen, dann gibt´s kein Vorbei an der Pizzeria und Eisdiele „Isola Bella“.

 

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